A FEAST FOR CROWS - Let the feast begin

Kategorie:  Single-Rezension

Region:  West-, Mittel- und Südeuropa

 

Erscheinungsdatum: 07.01.2016

Schwarze Krähen, Metal und Synthies. Das ist eine sehr interessante Mischung mit der die fünf Musiker aus München namens “A FEAST FOR CROWS” da ums Eck kommen. Ihre erste Veröffentlichung „Let the feast begin“ erschien bereits im Januar 2016. Mit leider nur sieben Tracks, wovon einer das Intro und einer das Outro darstellt, wird die Lust auf die Musik dieser Truppe bei weitem nicht gestillt. Aber überzeugt Euch selbst davon.

Das Intro könnte durchaus aus einem Horrorfilm mit jeder Menge aufgescheuchter Krähen stammen. Denn deren Geschrei, gepaart mit einem Streichorchester erzeugt Gänsehautfeeling. Der Spannungsbogen wird fast bis zum Zerbersten gespannt, ehe er sich in „The Forgotten Ones“ entlädt. Sehr elektronisch, dennoch mit markanten Gitarrenriffs, erhält der aufmerksame Zuhörer einen ersten Eindruck der Combo aus München. Der Refrain geht in den Gehörgang und man kann nicht anders, als mit dem Kopf zu nicken. Körperlich weitaus mehr gefordert wird man bei „A Feast For Crows“, der neben eingängigen Lyrics auch noch den ersten Eindruck verstärkt: DIE haben was drauf! „We Will Rise Again“ und „Trail of Tears“ entpuppen sich als wahre Highlights auf „ Let the feast begin“. Von harten Gitarrenriffs, über dröhnende Bassparts bis hin zu durchdringenden Rhythmen bieten diese beiden Tracks für jeden etwas.  Eine eher ruhigere, emotionalere Seite zeigen A Feast For Crows im vorletzten Titel „What Has Been Said“. Doch auch hier beweisen die Fünf, dass sie nicht nur brüllen und auf ihre Instrumente einprügeln können. Auch die Thematik der Krähen wird mit den Klängen eines Pianos zum Abschluss wieder aufgegriffen. „…Your Words Are Killing Me“ ist ein kleines Juwel zum Schluss, dass das Können der Gitarristen nochmals hervorhebt. Unterstrichen von Schlagzeug, Bass und Piano fühlt man beinahe schon einen kleinen Wermutstropfen und kann es kaum glauben, dass es das schon wieder gewesen sein soll.

Mit „Let the feast begin“ ließen die Musiker von A Feast For Crows ihre Zuhörer Blut lecken. Denn wer einmal dieser Band verfallen ist, der wird sie so schnell nicht mehr los. Musikalisches Können, gepaart mit eingängigen Lyrics, wobei auch das visuelle Erscheinungsbild nicht zu kurz kommt, sucht man hier nicht: man hat es gefunden!

Tracklist:
01.  Let The Feast Begin
02.  The Forgotten Ones
03.  A Feast For Crows
04.  We Will Rise Again
05.  Trail Of Tears
06.  What Has Been Said
07...Your Words Are Killing Me

 

geschrieben von: Saskia Scherf
© Photo:  A FEAST FOR CROWS