Mom´s day - Haltet die Realität geheim - Interview

Kategorie:  Interviews

Region:  West-, Mittel- und Südeuropa

Danke, dass Ihr euch Zeit genommen habt um uns ein paar Fragen zu beantworten.

1. Stellt Euch doch bitte kurz vor und welche Position Ihr in der Band habt.
Hey, wir sind MOM’S DAY.

Benni: Gesang, Gitarre

Anton: Gitarre, Gesang

Marcus: Bass, Gesang

Jan: Schlagzeug

2. Könnt Ihr uns eure Band und eure Musik kurz vorstellen und beschreiben?
MD: Wir machen Musik um die Zeit bis zur Erfindung des Hoverboards zu überbrücken.

3. Wie sind bei Euch die Aufgaben verteilt? Wer schreibt die Musik? Wer die Texte? Oder macht Ihr das gemeinsam?

MD: Anton, der pädagogische Fachmann der Band organisiert Stuhlkreise und tanzt seinen Namen.

Benni, der Extremsportler unterhält die Band mit Actionerlebnissen und hat sich schon mal fast MOMSDAY in kleinen runden Buchstaben in die linke Kniekehle tattowiert.

Marcus, der gutaussehende Hopfenexperte ist Single, trainiert erfolglos an seinem Bierbauch und hat eine schnieke Wohnung in BALIngen.

Jan, der Schießbudenprofi verfolgt den mathematischen Ansatz zur Erfindung des Hoverboards um nicht länger mit seiner Band rumhängen zu müssen.

4. Wie kamt Ihr auf die Idee, Mom´s Day zu gründen?

MD: Naja, die 90er waren halt vorbei, das Hoverboard wie oben erwähnt noch nicht erfunden und irgendwie muss die Zeit ja überbrückt werden.

5. Euch gibt es nun auch schon seit 10 Jahren. Wie fühlt sich das für Euch an, nach so langer Zeit noch gemeinsam Musik zu machen?

MD: ZEHN Jahre?!? Der Alterungsprozess muss unterbunden werden und das geht schlussendlich am besten mit Punkrock.

6. Wie habt Ihr euch zu Beginn von Mom´s Day gefühlt, wenn ihr auf die Bühne gegangen seid, um zu rocken? Und wie ist es jetzt?

MD: Früher waren wir aufgeregt, heute regen wir uns auf.

7. Könnt Ihr beurteilen, inwiefern Ihr euch weiterentwickelt und natürlich auch in der Vergangenheit verändert habt?

MD: Innerhalb von 6 Platten passiert einiges. Früher waren wir kindisch, heute sind wir eher unerwachsen. Und unser Englisch ist auf der Strecke geblieben.

8. Wie weit glaubt Ihr ist euer Potenzial ausgeschöpft oder steht Ihr erst am Anfang?

MD: Wir bedanken und für diese Frage, möchten aber erstmal gerne eine andere noch nicht gestellte Frage beantworten: Ja, wir sehen gut aus und haben vor, dies auch noch in Zukunft zu tun. Dankeschön. Nächste Frage.

9. Inwiefern wollt Ihr euch verbessern und besser werden? Ist dieser Wunsch vorhanden?

MD: Wir würden gerne unseren Einfluss auf die globalen Zusammenhänge durch Ausbau unserer politischen Macht erhöhen.

10. Was hättet Ihr gemacht, wenn Ihr euch nicht zu Mom´s Day zusammengefunden hättet? Würdet Ihr in anderen Bands spielen?

MD: Briefmarken sammeln, Modelleinsenbahn bauen, Golf spielen, Golf tunen.

11. Wer seid Ihr, wenn Ihr nicht auf der Bühne steht und Party macht? Führt Ihr da eher das spießigere Leben oder ein typisches Rock´n´Roll- Leben?

MD: Verdeckter Ermittler einst im Dienste des KGBs, jetzt bei der CIA, Landschaftsinformatiker Fachrichtung Sozialchirurgie, Ratte im Versuchslabor mit ambitionierten Zielen bezüglich der Weltherrschaft und ambitionierter Biertester und erster Vorstandsvorsitzender des Clubs „Noch ne Runde e.V.“

12. Kommen wir zu Eurer aktuellen Platte. Das gute Stück heißt „SUPER SONNIG“ und rockt im wahrsten Sinne des Wortes. Gebt uns doch einen kurzen Überblick über die CD.

MD: Vielen Dank für die Blumen. Noch aktueller ist aber unser Album TRITTBRETTFAHRER. Hier haben wir noch mehr Elemente des Euro-Dance der frühen 90er Jahre in unseren Sound einfließen lassen.

13. Wo seht Ihr die großen Unterschiede zum Vorgänger „Marry me if you’re horny“?

MD: Wahrscheinlich haben wir uns damals, ohne es zu wollen, noch ernster genommen und auf unseren letzten beiden CDs mehr Ironie und Leichtfüßigkeit erreicht.

14. Der Titel „SUPER SONNIG“ strotzt geradezu nur so vor guter Laune? Wie kamt ihr darauf?

MD: Die Beschriftung einer Tonträgerverpackung darf nie zu viel über ihren Inhalt verraten. In diesem Fall ist uns das vielleicht weniger gelungen.

15. Wie ist diese CD entstanden? Habt Ihr bestimmte Eindrücke von Konzerten,etc. Darin verarbeitet?

MD: Das weniger, aber wir haben später Eindrücke von der CD auf den darauffolgenden Konzerten ausgelebt. Zum Beispiel…

16. Ihr nehmt kein Blatt vor den Mund in euren Texten. Möchtet Ihr dadurch eure Zuhörer und auch alle anderen Leute wach rütteln?

MD: Im Gegenteil: Sobald Blätter von Mündern genommen werden, entwickeln sich Texte vulgär und flach.

17. Möchtet Ihr mit eurer Musik etwas Bestimmtes ausdrücken?

MD: Es tut uns leid, wir sind vertraglich gebunden.

18. Ihr wart Anfang des Jahres wieder in Südostasien unterwegs. Wie war´s denn?

MD: Schön: In den Teeplantagen der Hochebenen Javas treffen sich junge Paare zum Techtelmechtel und unten wird fleißig D-Beat geschrammelt.

19. Man munkelt, dass Ihr schon fleißig an einem Tourvideo bastelt. Stimmt denn dieses Gerücht? Und wenn ja, bis wann glaubt Ihr denn, das man es bestaunen kann?

MD: Es ist leider so, das Tourvideo von 2006 ist auch noch nicht fertig.

20. Jetzt noch eine FUN- Frage bevor wir zum Schluss kommen. Was fällt Euch spontan ein, wenn Ihr „Oktoberfest“ hört?

MD: Cannstatter Wasen

21. Und nun die berühmten letzten Worte, die Ihr an Demotape Magazine los werden wollt ;o)

MD: Haltet die Realität geheim.