The Rasmus - Dead Letters - Album Review

Kategorie:  Album-Rezension

Region:  West-, Mittel- und Südeuropa

Düster, melancholisch und rockig. So lässt sich am besten das fünfte Album von The Rasmus beschreiben. Am 21. März 2003 erschien diese CD und verhalf den vier Finnen zu großem internationalem Erfolg. Die Lyrics sind sehr breit gefächert und haben verschiedene Thematiken. Umgang mit dem Ruhm, die große Liebe, dem Schuldgefühl gegenüber Familien oder Freunden, Beziehungsdramen sind nur einige Bereiche. All diese verschiedenen Gefühle und Erlebnisse im Leben eines Menschen greifen The Rasmus auf, verpacken sie in eine musikalische Schachtel und setzen ihr zur Krönung ihren eigenen Stil als Schleife oben drauf. Sie geben sehr viel von sich preis, und verstecken einen Teil ihrer selbst im gleichen Moment wieder. Diese Melancholie zu spüren und dennoch hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen, kann man nur in den langen, dunklen und kalten Wintern Skandinaviens erlernen. Sie prägen eine Person und machen sie auf ihre Art geheimnisvoll. Durch diese Prägung konnten The Rasmus ein Werk wie dieses schaffen, das mit seinen zehn Songs eine kleine Reise durch Finnland darstellt und in keiner gut ausgerüsteten Sammlung fehlen darf.