The Rasmus

Kategorie:  Biographien

Region:  West-, Mittel- und Südeuropa

Wie viele andere Rockbands auch, gründeten sich The Rasmus in der hauseigenen Garage. Zu Beginn nannten sie sich noch Anttila, tauften sich jedoch schnell in Rasmus um. Die damalige Besetzung lautet wie folgt: Lauri Ylönen (Gesang), Eero Heinonen (Bass), Pauli Rantasalmi (Gitarre) und Janne Heiskanen (Schlagzeug). 1996 veröffentlichten sie schließlich ihr Debütalbum „Peep“. Mit dieser Platte erreichten sie im selben Jahr noch Goldstatus. Nicht einmal ganz ein halbes Jahr nach der ersten Veröffentlichung erschien das zweite Album „Playboys“. Doch die vier Finnen wollten einfach nicht ruhen oder rasten, sondern verschwanden zwischen vielen Liveauftritten immer wieder ins Tonstudio, nur um schließlich 1998 ihr drittes Album „Hell of a Tester“ präsentieren zu können.

 

Photocredit: Universal Music

 

Doch mit diesem Album sollten auch einige weitreichende Entscheidungen und Veränderungen getroffen werden. Zunächst einmal wurde die Band von „Rasmus“ in „The Rasmus“ umbenannt, um Verwechslungen mit dem finnischen DJ Rasmus zu vermeiden. Dann entschied sich Schlagzeuger Janne Heiskanen dazu, die Band zu verlassen. An seiner Stelle würde von nun an Aki Hakala die Sticks schwingen. Und da alle guten Dinge drei sind, stand auch noch ein Wechsel des Labels vor der Türe.

2000 wechselten The Rasmus zum Label Playground Music Scandinavia. Dort begannen sie postwendend mit den beiden Produzenten Martin Hansen und Mikael Nord Anderson ein neues Album aufzunehmen, das nichts mehr mit dem alten The Rasmus zu tun haben sollte. Erste Erfolge in einigen Teilen Europas und Platz 1 in den finnischen Charts waren die Belohnung für die Anstrengungen, von einem sehr funkigen alternativ rocklastigen Stil zu einem Pop-Rock-Stil zu wechseln.

 

Keine drei Jahre später war es dann schließlich soweit: der endgültige europaweite Durchbruch stand vor der Türe. Unter dem Label Universal Music erschien im Juli 2003 das fünfte Album „Dead Letters“. Nun gab es kein Halten mehr. Mit der Single „In the Shadows“ im Gepäck, Platz 1 in den deutschen Charts und einer gehörigen Portion Motivation ging es von nun an auf Tournee durch die ganze Welt.

 

Mit „Hide from the sun“ sollte 2005 das nächste Studioalbum seinen Platz in den Regalen der Musikstores finden. Im vollkommenen Kontrast zu „Dead Letters“, aber dennoch unverkennbar The Rasmus. Von Mitte März bis Mitte April 2006 tourten The Rasmus durch Mittel- und Südamerika, Mexiko und Südafrika.

 

Im Februar 2006 wurden Deutschland, Österreich und die Schweiz von dem Triple HIM, Negative und The Rasmus heim gesucht. Für insgesamt sieben Shows reisten die drei finnischen Bands durch die Lande.

 

Neben The Rasmus managen Lauri Ylönen und Pauli Rantasalmi noch die beiden finnischen Bands Killer und Kwan. Neben einem gemeinsamen Tattoo verbindet diese drei Gruppen auch eine tiefe Freundschaft. Grund dieser Verbindung ist die Tatsache, dass 2004 alle gleichzeitig in den Top Ten der finnischen Charts waren. Natürlich wurde auch gemeinsam Musik aufgenommen und gemacht. Zusammen mit Killer entstand das Lied „All I Want“ und mit Siiri Nordin (Vocal Killer), Kwan und Lauri Ylönen das Lied „Chillin´ at the grotto“.

HIM-Frontsänger Ville Valo, Apocalyptica und Lauri Ylönen nahmen 2004 gemeinsam das Lied „Bittersweet“ auf. Sowie ausschließlich mit Apocalyptica den Titel „Life Burns!“

 

Nach einigen Ausflügen in andere Gefilde, vielen Gigs und Reisen verschwanden die vier Mannen von The Rasmus wieder ins Tonstudio um 2008 schließlich das Album „Black Roses“ zu veröffentlichen. Die Single „Livin’ in a World without You“ stieg auf Platz 14 der deutschen Singlecharts ein.

Mit einem Best-Of-Album „Best of The Rasmus: 2001-2009“ erschien schließlich ein weiteres Werk im September 2009. Darauf war unter anderem auch ein Lied mit dem Namen „October & April“, aufgenommen mit Anette Olzon (Nightwish).

Danach wurde es still um The Rasmus. Endlich gönnten sich die Finnen eine wohlverdiente Pause, bis sie im März 2012 mit ihrer neuen Single „I´m a Mess“ und einem komplett neuem Sound zurück kehrten. Nur einen Monat später erschien das Album „The Rasmus“. Danach ging es auch schon wieder weiter auf Tour.

 

Wir können also auch weiterhin gespannt sein, was diese Band aus Finnland ihren Fans liefern wird. Denn nach ihrer Pause sind sie gestärkt auf die Bühnen dieser Welt zurück gekehrt. Lasst es euch also nicht entgehen The Rasmus in eurer Nähe live zu sehen.

 

Diskographie

Peep (1996)

Playboys (1997)

Hell of a Tester (1998)

Into (2001)

Dead Letters (2003)

Hide from the sun (2005)

Black Roses (2008)

The Rasmus (2012)