Yuuki Nanami - Ai no aru Basho

Yuuki Nanami

Kategorie:  Single-Rezension

Region:  Japan

Sie ist jung, erfolgreich, talentiert und hat eine wahnsinnige Ausstrahlung. Neben ihrem Gesang überzeugt diese Dame allerdings auch durch Engagement und Zielstrebigkeit. In ihrer Heimat bewegt sie sich immer weiter nach oben in den Charts und auch hier auf der westlichen Seite der Erde findet sie immer mehr Liebhaber ihrer Musik. Und nun nach beinahe drei Jahren hat sie sich dazu entschlossen eine neue Single zu veröffentlichen. „Ai no aru Basho“ heißt dieses Werk und ist wirklich mehr als nur ein Muss.

Der erste Song ist gleich auch der Titel der Single „Ai no aru Basho“. Mit Klavierklängen beginnt dieser Track und versetzt den Zuhörer gleich in Erstaunen. Kennt man von Yuuki sonst eher lustige und tanzbare Songs, so überrascht die Japanerin dieses mal durch ruhige und sinnliche Klänge. Einen stetigen Takt mit Klavier und Schlagzeug erzeugend schwebt ihre Stimme über dem gesamten Werk. Kurz vor dem Refrain setzen leise Glockklänge ein, welche auch im weiteren
Verlauf zu hören sind. Das Opening lädt den Zuhörer ein sich zusammen mit Yuuki auf eine Reise zu begeben und den ganzen Alltagsstress zu vergessen.

„Real“ beginnt ähnlich wie der Vorgänger. Dennoch wird bereits nach einigen Takten klar, dass dieser Titel eher flotter sein wird. Ganz in gewohnter Manier, und dennoch auf eine neue eigene Art, beginnt Yuuki den Text zu singen. Ein wenig elektronischer ist der Unterbau dieses Songs. Und auch die allgemeine Melodie erinnert ein wenig an einen Anime. Dennoch ist es nicht störend, sondern zeigt wieder einmal eindrucksvoll die vielen Facetten dieser Künstlerin. Kraftvoll stimmt die Japanerin den Refrain an, animiert mit ihrer Stimme zum Tanzen. Kraftvoll und mit musikalischem Nachdruck beginnt die Bridge und wird bis zu den letzten Noten von der Wiederholung des Refrains getragen. Zum letzten Mal erklingen wie im Vorgänger schon Glocken und schon ist auch der zweite Song vorüber.

Zum Ausklang dieser Single hat sich Yuuki Nanami noch einen letzten Titel aus dem Ärmel gezogen. Mit einer Querflöte und Klavierpart beginnt der dritte Track. Wieder eher ruhiger angehaucht, beginnt Yuki zu singen. In den Strophen ist die Aufmerksamkeit eher auf die Stimme der Vokalistin gerichtet und die Instrumente halten sich im Hintergrund. Kurz vor dem Refrain hingegen, erklingen Glocken, läuten diesen Teil des Songs ein. Mit Hingabe singt die junge Frau die Lyriks, verzaubert unterstützt von den Flöten ihre Zuhörer.

Alles in allem kann man sagen, hat sich auch dieses mal Yuuki Nanami wieder einmal selbst übertroffen. Insgesamt wirken ihre Songs ruhiger, sinnlicher aber nichts desto trotz kraftvoll und elegant. Sie erzählt nicht nur mit ihren Texten eine Geschichte, sondern nimmt auch jeden, der ihr folgen möchte, mit auf eine kleine Reise in eine ferne Welt. In der man sich entspannen, neue Kraft tanken kann. Die junge Japanerin stellt eindrucksvoll ihr Können unter Beweis und letztlich bleibt nur zu sagen, dass man immer wieder gerne mit ihr auf eine Reise gehen möchte.

Tracklist:

1. Ai no aru Basho

2. Real

3. Prayer

 

geschrieben von: Saskia Scherf